Schleswig-Holstein - Kreis Stormarn














Urkunde aus dem Jahre 1238. Hier wird Reinbek (ville reinebec) erstmalig erwähnt.Reinbek (rund 24.700 Einwohner) bekam 1952 die Stadtrechte. Das Stadtarchiv Reinbek wurde bis 1987 ehrenamtlich betreut. Mit dem Wachsen des Geschichtsbewußtseins und des öffentlichen Interesses erfolgte 1987 die Einrichtung einer hauptamtlichen Betreuung. Das Schriftgut konnte nun ordnungsgemäß archiviert und zugänglich gemacht werden. Seit 1993 wird die Verzeichnung mittels EDV durchgeführt. Neben fünf Beständen umfaßt das Stadtarchiv noch eine Karten- und eine Fotosammlung, sowie eine Sammlung von historischen Gesetzen. Die Bestände gliedern sich in Akten des Bezirkes Kirchspielvogtei Reinbek (1868 bis 1889), des Amtsbezirks Reinbek (1889 bis 1947) und der Gemeinde Reinbek (bis 1945). Ein weiterer Bestand umfaßt Akten der Gemeinde und Stadt Reinbek (1945 bis zur Gegenwart). Das Amt Ohe, die Gemeinden Ohe, Schönningstedt, Silk, Sachsenwaldau und Büchsenschinken sind in einem weiteren Bestand zusammengefaßt (1897 bis 1973). Außerdem besitzt das Stadtarchiv Schenkungen bzw. Deposita von Firmen, Vereinen, Institutionen und Privatpersonen. Das mittlerweile auf ca. 4.700 Akten angewechsene Archivgut ist über ein computergeführtes Findbuch benutzbar.



Stadtarchiv Reinbek, Hamburger Straße 5-7, 21465 Reinbek, Telefon 040/72750317, Telefax 040/72750315; Öffnungszeiten: Montag und Freitag 8.30-12 Uhr, Dienstag 15-20 Uhr