Schleswig-Holstein - Kreis Rendsburg-Eckernförde














Eckernförde (rund 21.700 Einwohner) entstand auf einer in die gleichnamige Bucht hineinragenden Halbinsel, im Schutz einer Burg auf dem Nordufer. Vermutlich seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts besaß Eckernförde Stadtrecht. Seit dem 16. Jahrhundert prägten die umwohnenden adligen Gutsbesitzer das Stadtbild und die wirtschaftliche Entwicklung mit ihrer Blütezeit im 18. Jahrhundert. Seit früher Zeit Fischerei- und auch Handelshafen, seit 1831 Seebad, seit 1913 Marinestützpunkt mit Torpedoversuchsanstalt, wird Eckernförde zunehmend vom Fremdenverkehr bestimmt.

Das Stadtarchiv wird seit 1923 ehrenamtlich durch Stadtarchivare verwaltet, die zugleich Leiter des städtischen Museums waren bzw. sind. Der Aktenbestand des Stadtarchivs zerfällt in zwei Hauptteile, einerseits die Altakten der Stadtverwaltung (einschließlich des 1934 eingemeindeten Ortes Borby), andererseits die von den früheren Stadtarchivaren angelegte ortsgeschichtliche Sammlung; die beiden Hauptteile umfassen insgesamt rund 400 Meter und reichen vom 16. Jh. bis zur Gegenwart. Hinzu kommen die Lokalzeitung seit 1888, Karten, Pläne und Fotos sowie eine Bibliothek. Findmittel in Buchform.



Stadtarchiv Eckernförde, Gartenstraße 10, 24340 Eckernförde; Postanschrift: Postfach 1420, 24334 Eckernförde; Telefon 04351/712407 und 712548; Fax 712549 (Museum) ; Zugangsmöglichkeit nach Vereinbarung