Schleswig-Holstein - Kreis Ostholstein














Eutin (rund 16.600 Einwohner) erhielt 1257 die Stadtrechte vom Bischof von Lübeck, welcher zu Anfang des 14. Jahrhunderts seinen Sitz nach Eutin verlegte. Als kleine Residenzstadt der Bischöfe und Fürstbischöfe von Lübeck, dann Herzöge und Großherzöge von Oldenburg, bildete Eutin einen kulturellen Mittelpunkt mit einer besonderen Blütezeit gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Fremdenverkehr und die Freilichtaufführungen im Schloßpark kennzeichnen diese Entwicklung des Verwaltungsmittelpunkts Eutin.

Das Stadtarchiv wurde lange von einem Beamten des Magistrats nebenamtlich verwaltet; erst 1953 wurde ein Archivpfleger eingesetzt, der den Bestand neu ordnete und Findmittel in Karteiform schuf. Gesetz- und Verordnungssammlungen ab 1836, Siegel, Karten, Plansammlung, die Lokalzeitung ab 1847, Bilder, Zeichnungen und Fotos ergänzen den insgesamt 151 Meter umfassenden Bestand. Gesamtlaufzeit: Mitte des 15. Jh. bis zur Gegenwart.



Stadtarchiv Eutin, Markt 1, 23701 Eutin, Telefon 04521/793-245, Telefax 04521/5636; Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 9-11 Uhr und nach Vereinbarung